Griechenlandhilfe_Flyer_2017.pdf

https://drive.google.com/file/d/0B-bBzjfFbF71MTNJZ2x6clNDTXc/view?usp=drivesdk

Gerade habe ich einen erschütterten Bericht im WDR über die Armut in Griechenland gesehen.

Man stelle sich vor, Eltern müssen ihre Kinder ins Heim bringen, weil sie sie nicht mehr ernähren können. 

Nach einem Jahr Arbeitslosigkeit bekommen die Menschen kein Geld mehr und landen auf der Straße ohne Krankenversicherung.

Jeder dritte junge Mensch ist arbeitslos und hat im eigenen Land keine Zukunft’sperspektive mehr.

Wer jetzt meint, kann doch nicht sein, der Tourismus war doch super dieses Jahr, der irrt gewaltig. Die Hotelketten und die Reiseveranstalter machen den Reibach, der Staat kassiert emense Steuern und von all dem kommt bei den arbeitenden Menschen nichts an. Der griechische Staat spart sein Volk zu Tode, dank Schäuble und Co! Griechenland kommt ohne Schuldenschnitt niemals mehr auf die Beine, dass müsste selbst dem Dümmsten klar sein! Die europäische Union hat die Dummheit mit der Baggerschaufel gefressen! 

Und diese Zustände herrschen in mitten Europa.

Diese Sendung kann in der WDR Mediathek angeschaut werden, hier der Link dazu:

Griechenland-Armut trotz Tourismusboom

http://www.ardmediathek.de/goto/tv/47184254

13 Kommentare zu „Griechenlandhilfe_Flyer_2017.pdf

  1. Danke für diesen Beitrag !!! Wie du weißt verbringe ich seit Jahren meinen Urlaub in Griechenland um vielleicht auch dadurch ein wenig zu unterstützen. Vom griechischen Festland weiß ich leider zu wenig aber wenn auf den Inseln auch noch der Tourismus zusammenbrechen würde, was wäre dann ? Man könnte sie evakuieren denn außer Olivenöl und ein wenig Landwirtschaft ist die Haupteinnahmequelle der Tourismus ! Es ist alles sehr schlimm und ich verstehe wirklich auch den Mißmut der Bevölkerung. Gibt es überhaupt noch ein südliches Land wo nicht ähnliche Zustände herrschen ? Spanien, Portugal, Italien ! Selbst wir in Deutschland haben stetig Zuwachsraten in Alters oder Kinderarmut ! Solange die reine Profitgier der Menschen im Vordergrund steht wird sich hier nie was ändern. Wenn man jetzt die Verhandlungen der neuen Bundesregierung verfolgt wird wieder über die armen Menschen kein Wort verloren ! Man kann sicherlich nicht alles pauschalieren und es gibt bestimmt viele auch in unserem Land die für sich selber nichts tun wollen sondern von unserem Wohlstand ein wenig abhaben wollen ohne selbst was dazuzutun. Wir haben nur das Glück dass unsere Wirtschaft und der Arbeitsmarkt sehr gut funktioniert sonst hätte wir ebenfalls große Probleme bei dem Bevölkerungszuwachs in den letzten Jahren. Das kostet Geld ohne Ende und wird uns bei einem Wirtschaftsrückgang das „Genick“ brechen !!!

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    1. Ganz genau Manni, so ist es leider!
      Auch wir haben in Deutschland viel Armut und nicht nur, weil die Leute nichts tun wollen! Ich höre aber ab und an Stimmen, die der Meinung sind, wer arbeiten will der findet Arbeit. Diese Einstellung ist äußerst daneben, wer ein bisschen Hirn hat und informiert ist, würde soetwas wohl nicht behaupten.

      Tja und wenn in Deutschland alles zusammenbrechen würde, dann wäre nix mehr mit, die ganze Welt retten. Also ich kann nur sagen, wenn nicht endlich eine Kehrtwende zu einer vernünftigen und nachhaltigen Politik stattfindet, dann sehe ich Schwarz! Alles ist extrem geworden, linksextrem, miteextrem und rechtsextrem. Ein vernünftiger Dialog ist im Bundestag wohl nicht mehr möglich. Da werden Gesetze mal schnell undemokratisch geändert, statt sich demokratisch auch mit einer anstrengenden Partei zusammen zusetzen, wird diese ausgegrenzt, was zur Folge haben kann, dass diese irgendwann wirklich ins Radikale abtrifftet!

      Hinzu kommt, dass wir bald noch mehr Abgeordnete haben, die mit Abwesenheit glänzen, weil die obere Elite sowieso alles alleine entscheidet, ganz demokratisch versteht sich!😈

      LG Babsi

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  2. Liebe Babsi, diese Organisation kenne ich nicht, es gibt sehr viele kleine und größere private Hilfsorganisationen. Ich kenne aber die genannten Institutionen vor ort, und die brauchen tatsächlich jede Hilfe. Den Kiboto (Arche), hier mit den behinderten Kindern, hat ein griechischer Priester ins Leben gerufen, er wuchs und wuchs, inzwischen gibt esviele Häuser, in denen alle möglichen Kinder, nicht nur griechische, betreut werden. Die Sozialkrankenhäuser, die vom freiwilligen Dienst des medizinischen Personals und Helfern und von Spenden leben, gibt es schon in vielen Städte, auch in Kalamata haben wir eines, das sehr gut arbeitet. Es gibt die SOS-Kinderdörfer, bei denen manche Mütter ihre Kinder abliefern, weil sie nicht mehr weiterwissen, es gibt die Initiative „gemeinsam schaffen wir es“, die im großen Maßstab Nahrungsmittel und Arzneien sammelt und u.a. die kommunalen und kirchlichen Suppenküchen unterstützt. Es gibt immer noch viel Hilfsbereitschaft, aber acht jahre Krise hat die Menschen müde gemacht, die Reserven sind verbraucht, sie hangeln sich durch ihren Schuldenberg – hier ist eine Miete, dort eine Stromrechnung, hier ein Versicherungsbeitrag, dort eine Reparatur fällig, Verwandte, Freunde werden angepumpt, der Staat zahlt seine Lieferanten nicht, neue Schulden…. Alles schrumpft und schrumpft, und der Staat zieht die Steuerschraube immer mehr an. In der Folge werden immer mehr Menschen arbeitslos , weil Unternehmen aufgeben müssen der in steuergünstigere Länder abwandern. Grad hat der größte griechische Speiseeishersteller, der von Nestle aufgekauft wurde, seine Produktion nach Bugarien verlagert – was wieder hunderte neue Arbeitslose bedeutet. Das ist nur ein klitzekleines Beispiel.
    Ich sehe nicht, dass Land in Sicht ist, denn selbst wenn der Staat 2018 wieder auf den Geldmärkten Kredite aufnehmen kann, ist die Produktion so geschwächt und sind die Schulden so hoch, dass ein Neubeginn kaum machbar erscheint. Aber vielleicht geschehen ja Wunder?

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    1. Liebe Gerda,
      könntest Du uns nochmals den Link für die Organisation für Behinderte Kinder und vielleicht noch andere Links zusammenstellen und veröffentlichen, fändest Du das gut?
      Mir ist es wichtig, dass die Gelder direkt vor Ort ankommen.
      Diese Patenschaften für Kinder, wie im Flyer beschrieben finde ich auch super!

      Herzensgrüße Babsi

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    2. Schuldenschnitt ist wohl die einzige LÖSUNG und extreme Steuerentlastungen, dass die Menschen wieder Geld ausgeben können und damit die Wirtschaft angekurbelt wird. Und Investoren, die Arbeitsplätze schaffen und ihre Firmen in Griechenland ansiedeln.

      Ach Gerda, es muss doch endlich was Gutes geschehen!

      LG Babsi

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  3. ich hab das Video jetzt gesehen. Es ist sehr hart, leider zutreffend. Natürlich gibt es immer noch Menschen, die ausreichend zum Leben haben,die sich durchboxen, aber die Reserven sind nun bei den meisten aufgebraucht und es kommt nichts nach. Jeder vierte ist arbeitslos. Jeder dritte Job ist Halbtagsjob, 380 Euro im Durchschnitt. Die Vollzeitjobs liegen entsprechend selten über 700 Euro. Da lassen sich keine Reserven mehr bilden.
    Eines der Hauptthemen ist, dass die Jungen weggehen. 400 000 bei einer Gesamtbevölkerung von 10 Mio und einer überalterten Bevölkerung – das ist Mord an der Zukunft. Das Land bildet sie aus – und die reicheren Länder profitieren. Brain drain von der schlimmsten Sorte.


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    1. Ich muß zugeben, ich weiß viel zu wenig.
      Das Video hatte ich mir auch angesehen.

      Bei uns im Hotel trat ein House-DJ auf, für ein gute Stunde. Kaum einer hörte zu.
      „Was bekommt denn der“, fragte ich. Na, so etwa 100. (Ähnlich wie bei uns in der BRD).
      Ich gab etwas Trinkgeld nach meiner Abreise an 4 Personen. Hatte 8 Personen vorgesehen, aber der Ablauf lies es nicht recht zu. Einer wollte sogar das Geld nicht, weil er mich mochte.

      Wie gesagt, meine Beobachtungen sagen nichts aus. Ich dachte mir, im Hotelgewerbe verdienen die relativ o.k.
      Mir vergällt das fast den Urlaub dort. Ich hatte eine einfache und schöne Zeit dort und wir aßen immer sehr wenig und geziemend sparsam.

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      1. Ich denke, dass viele Menschen nicht wirklich wissen, wie schlimm es um die meisten Griechen steht. Hinzu kommt, dass ihre Mentalität mit ihrer Gastfreundschaft und auch ihrem Stolz es einfach nicht zulässt, sich den Urlaubern zu öffnen. Ich kann es mir nur vorstellen, da ich noch nie in Griechenland war.

        Dieser Bericht ist jedoch nicht der Einzige, den ich gesehen habe und Gerda hat ja auch schon Beiträge darüber geschrieben. Ich finde es nur wichtig immer wieder darüber zu berichten und vielleicht kann jeder einen Beitrag, mit seinen Möglichkeiten, leisten. Das wäre schön!

        Liebe Abendgrüße Babsi

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