Versteckte Fenster

Ich habe es jahrelang in einer Ecke, in meinem Schlafzimmer, verbannt. Ich hatte es XMal überarbeitet und zum Schluss war ich voller Frust, weil es nicht so wurde, wie ich es mir vorgestellt habe. Das ist jetzt 4 Jahre her. Gestern habe ich es aus der Ecke befreit und jetzt näher ich mich an, denn seltsamerweise finde ich es jetzt gut bzw. interessant. So ändert man ein manches Mal seine Sichtweise, Einstellungen und Geschmack usw., dass sind Veränderungsprozesse und dem möchte ich mich nicht entziehen.

Die Natur macht es uns  ja vor, der Wandel ist wichtig!

Vielleicht arbeite ich zur gegebenen Zeit weiter an diesem Bild, mal schauen was dann wieder daraus wird.

©Basch
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10 Kommentare zu „Versteckte Fenster

  1. für jeden Menschen gibt es den richtigen Menschen..für jeden Ort gibt es das richtige Bild ❤ dieses Bild erzählt eine Geschichte ,und desto länger man es anschaut,desto mehr erzählt es ❤ die liebsten Grüsse an Dich ❤

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  2. Liebe Babsi, zu diesen schönen gemalten „Fenstern“ fällt mit ein Ausspruch von Georg Christoph Lichtenberg ein: „Die gemalten Fenster…können zu mancherlei vortrefflichen Gleichnissen dienen in wissenschaftlichen Dingen“. Also die Erwartungen an dein Gemälde gehen über das rein Ästhetische hinaus. LG Joachim.

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  3. Das ist sehr interessant was Du da sagst, denn die äußerlichen Umstände oder auch das Umfeld hat sich bei mir nicht verändert. Also, muss sich da im Inneren etwas verändert haben. Ich bin jetzt nicht so der Typ für Selbstanalyse, ich beschäftige mich ungern zuviel mit meinem Inneren, für mich zählt der Moment und die Gegenwart.
    Ich möchte einfach so lange es Möglich ist ein Selbstbestimmtes Leben führen und nur darauf setzte ich den Focus.

    Liebste Gerda herzlichen Dank für Dein Feedback! Du als Kunsttherapeutin siehst da sicherlich ganz viel mehr.

    LG Babsi

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  4. Ich finde solche Wiederentdeckungen spannend. Du schaust das Bild an, du versuchst zu verstehen, was dir damals nicht gefiel und was dir jetzt gefällt, – es ist, als entziffere man einen alten Tagebucheintrag, einen vergessenen Brief …und so verbinden sich zwei zeitlich ganz getrennte Lebensmomente.

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